15:00 Uhr: Die Aufregung war groß an der Buskehre Marschweg. Die Kinder sahen jetzt zum ersten Mal, welche anderen Kinder und Betreuer sie nun bis Sonntag um sich haben werden. Natürlich wurde mannschaftsintern schon viel darüber geredet und gemunkelt wer nun alles mitfährt.
15:30 Uhr: Abfahrt. 48 Kinder und 7 Betreuer machten sich auf den Weg zum Lensterstrand: Nachdem nun (fast) alle Kinder an Bord waren, konnten wir uns recht pünktlich auf den Weg machen. Um komplett anzukommen, haben wir ein Kind auf dem Weg in Bad Segeberg abgeholt. Sollte auf einer solchen Fahrt die Pinkelpause fehlen? Nein. Überraschend war nur, dass die Jungs dafür gesorgt haben, dass der Bus einmal mehr eine kurze Rast eingelegt hat.
17:00 Uhr:Ankunft in der Freizeitstätte des Kreissportverbandes Neumünster.Hier fanden die Kinder (und jeweils 1 Betreuer Martina, Alex, Rosi, Angela und Jens) in 5 Nurdachhäusern Platz für die nächsten zwei Nächte. Gerdi und Dirk richteten sich im Holzhaus ein, wo auch die Erste Hilfe Station und andere wichtige Dinge gelagert wurden.
Eifrig wurden die Quartiere von den Kindern bezogen. Mal sehr diszipliniert, mal etwas chaotischer. Letztendlich haben dann aber alle Kinder ihre Schlafplätze gefunden und eingerichtet.

Um 18:00 Uhr war „Anpfiff“. Deutschland gegen Costa Rica auf der Leinwand. Zum Glück hatte Gerdi dafür gesorgt, dass die Kinder mit Deutschlandfahnen für eine gute Stimmung sorgen können. Und das taten sie auch.
Nach dem Spiel ging es dann zum Abendessen. Beim anschließenden Abendspaziergang am Strand konnten sich jedoch nicht alle Kinder für die gesamte Strecke begeistern und gingen mit einigen Betreuern zurück zum Platz, wo dann auch gleich das Volleyballfeld und die Tischtennisplatte getestet wurden.
Verständlicher weise fanden in diesen Abendstunden nicht alle Kinder sofort zur Ruhe. Dies legte sich dann aber mit fortscheitender Stunde.
Samstag:
Noch etwas verschlafen bewegten sich um 9:00 Uhr dann alle zum Frühstück.
Nach dem Frühstück hieß es für die Kinder zuerst einmal den Strand erkunden und die Wassertemperatur
der Ostsee zu testen.

Zeit für einige Betreuer die bevorstehende Rallye durchzugehen.

Nach dem Mittagessen hieß es dann: „Treffen vor Gerdis Hütte“.

Nun wurden die Kinder in 7 Gruppen eingeteilt. Sorgfältig von Martina, Alex und Angela ausgewählt, um möglichst gleichstarke Mannschaften zusammen zu bekommen.
Die erste Aufgabe der Rallye bestand darin, einen kleinen Ball auf einem Schläger über eine bestimmte Strecke zu balancieren. Natürlich wurde hier die Zeit gestoppt.


Gerdi und Jens schickten die Kinder dann zu den jeweils nächsten Anlaufpunkt.
Wie sich herausstellte, war diese Aufgabe nicht nur für die Kinder etwas schwierig.
Während die Kinder nun versuchten die anderen Aufgaben zu lösen, wurde es für Jens und Gerdi richtig hart. Arbeiten, die beide an die Grenze ihrer Kräfte brachten, sollten sie bei 30° und wenig Schatten die nächsten 3 Stunden begleiten. Es musste die letzte Aufgabe und der Grillabend vorbereitet werden.
Einer der ersten Anlaufpunkte war „Jerry“. Ein Hund, der auf einem Campingplatz gefunden werden musste.

Nein! Das ist nicht Jerry. Der erste Hund auf dem Platz. Das wäre auch zu einfach.
Aber Jerry wurde gefunden. Dort wartete bereits Martina mit der Aufgabe Doppelwörter pantomimisch darzustellen.


Die nächste Station war dann Angela auf dem Minigolfplatz. Dort versuchten die Kinder auf einer Bahn den Ball mit wenigen Schlägen einzulochen.


Rosi nahm die Kinder am Hundestrand in Empfang. Die Aufgabe hier bestand darin, einen geworfenen Tennisball mit einer Schale zu fangen.
Schön, dass der Fänger sich dabei in der Ostsee etwas abkühlen konnte.

Nun folgte die Aufgabe bei Alex. Zwei Spieler passen sich einen Ball zu, während sie dabei auf einem Trampolin hüpfen. Wie sich zeigte, war diese Aufgabe gar nicht so einfach.

Drei weitere Aufgaben konnten unterwegs erledigt werden:
1.) Eine Dekoration aus Strandgut zu basteln.
2.) Die Summe der Lebensjahre aller Kinder addieren.
3.) Und ein Gedicht zu schreiben, in dem die Wörter: Gerdi, Rosi Pudolski, Heringssalat und Lenste vorkamen.

Ein Team musste erkennen, dass die Aufgaben nur zu lösen sind, wenn das Team zusammen bleibt.
> Auch wenn Jungs doof sind und Mädchen zickig. <
Zur Bewältigung der Aufgaben kam das Team aber schnell wieder zusammen.
Wieder zurück am Platz wartete die letzte Aufgabe. Eine 10 Meter lange Rutschbahn galt es so schnell wie möglich zu überwinden. Der Kreativität war hier keine Grenze gesetzt. Jede Form des Rutschens war erlaubt und wurde auch getestet.



Etwas geschafft, aber glücklich alle Aufgaben erledigt zu haben, gingen wir dann zum gemütlichen Teil des Nachmittages über. Der Grillabend. Die Kinder brachten viel Hunger von der Rallye mit, so dass letztendlich nur 10 Würstchen übrig bleiben sollten. Was für eine Punktlandung.
Viel Hunger:

Bei der Siegerehrung war es auf den ersten drei Plätzen mit 28, 29 und 30 Punkten sehr knapp. Wobei das Team, das sich anfangs getrennt hatte, sogar noch auf den zweiten Platz kam. Teamarbeit zahlt sich eben aus.
So richtig müde schienen die Kinder jedoch noch nicht zu sein, da immer wieder die Diskussion aufkam, welches Geschlecht nun das bessere sei.
- Jungs sind einfach doof und Mädchen sind immer zickig -
Kurzerhand beschlossen wir dann, dies auf dem Handballfeld auszutragen. So wurden je 2 Jungen und zwei Mädchenmannschaften gebildet. Gespielt wurde Jungen gegen Mädchen.
So gegen 22:00 Uhr war dann geklärt: Jungs sind schnell und gut im Tor, Mädchen haben eine gute Abwehr und sind wurfstark.
An diesem Abend kehrte die Nachtruhe recht schnell ein. Der Tag hatte seine Spuren hinterlassen. Auch bei den Betreuern.
Sonntag:
Nach dem Frühstück ging es erst mal an den Strand zum Sandburgenbau.
Die Kinder zeigten hier viel Phantasie und Geschick. Mussten sie sich doch mit dem Wasser und großen Steinen auseinandersetzen. Es gab Burgen mit Stegen ins Wasser, Burgen mit Wassergräben und sogar eine Burg, die ihre eigene Außenstelle für die Bediensteten hatte.



Es gab auch andere Formen von Burgen. Allerdings war deren Haltbarkeit gebunden an der Geduld der eingebuttelten Person:

Auch wenn die meisten es noch nicht wahr haben wollten….es wurde Zeit zu Packen. So wurden dann alle Häuser aufgeräumt und die Koffer und Taschen gepackt. Um 14:00 Uhr wurden dann die Häuser vom Platzwart abgenommen und es gab keine Beanstandungen. Eine ordentliche Leistung für 48 Kinder in dem Alter.

Noch ein letztes Gruppenfoto!!!
Nun hieß es warten auf den Bus. Um die Wartezeit etwas zu verkürzen ging Martina mit den Kindern noch schnell ein Eis holen. Eine willkommene Erfrischung.

Es ist erstaunlich, wie viel Kreativität Kinder entwickeln, wenn sie warten oder beginnen sich zu langweilen. Doch den 14 wachsamen Augen der Betreuer entging nichts.

So konnte der Bus pünktlich mit Kindern und Koffern gefüllt werden und sich auf den Weg nach Kaltenkirchen machen.
Um 17:00 Uhr war dann pünktlich Ankunft an der Buskehre Marschweg.
Resümee:
48 Kinder und 7 Betreuer.
Wir sind komplett und bis auf ein paar kleinere Blessuren gab es keine Verletzten.
Es hat allen viel Spaß gemacht und das Wetter hat uns auch belohnt.
Das Wochenende war ein voller Erfolg.
Wir kommen wieder!!!